Schönberg in Sachsen

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Pfaffroda ist ein Ortsteil der Gemeinde Schönberg im Landkreis Zwickau (Freistaat Sachsen).
Die Gemeinde Pfaffroda wurde am 1. Januar 1974 mit ihrem Ortsteil Breitenbach, aber ohne den bisherigen Ortsteil Dittrich nach Schönberg eingemeindet.
Ortsteil Pfaffroda mit Kirche und Gedenkstein zum Ortsjubiläum

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche in Pfaffroda
  • Königlich-Sächsische Trianguliersäule
  • Gedenkstein Ortsjubiläum

Geschichte

Pfaffroda wurde im Jahr 1303 als „Phaffinrode“ erwähnt. Der Ort gehörte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den Schönburgischen Herrschaften. Er wurde zum größten Teil als Amtsdorf durch die schönburgische Herrschaft Waldenburg verwaltet, von dessen Hauptteil er jedoch räumlich durch die schönburgische Herrschaft Remse getrennt war. Ein Gut von Pfaffroda gehörte hingegen unter die Grundherrschaft des Glauchauer Stadtrats, wodurch dieses durch die Herrschaft Glauchau, Amt Hinterglauchau verwaltet wurde. Nachdem auf dem Gebiet der Rezessherrschaften Schönburg im Jahr 1878 eine Verwaltungsreform durchgeführt wurde, kam Pfaffroda im Jahr 1880 zur neu gegründeten sächsischen Amtshauptmannschaft Glauchau.

Am 1. Juli 1950 wurden Dittrich und Breitenbach nach Pfaffroda eingemeindet. Durch die zweite Kreisreform in der DDR kam die Gemeinde Pfaffroda mit ihren beiden Ortsteilen im Jahr 1952 zum Kreis Glauchau im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt), der ab 1990 als sächsischer Landkreis Glauchau fortgeführt wurde und 1994 im Landkreis Chemnitzer Land bzw. 2008 im Landkreis Zwickau aufging.

Bei der Eingemeindung der Gemeinde Pfaffroda nach Schönberg wurde der Ortsteil Dittrich am 1. Januar 1974 nach Meerane umgegliedert.

Der Ort Breitenbach wurde im Jahr 1338 als „das gut zu Breitenbach“ erwähnt. Um 1488 ist ein Vorwerk in dem Dorf erwähnt. Breitenbach kam im Jahr 1543 als einstiger Besitz des im Zuge der Reformation im Jahr 1533 aufgelösten Klosters Remse durch Kauf an die Herren von Schönburg. Um 1696 wird Breitenbach jedoch als amtsunmittelbarer Ort der schönburgischen Herrschaft Remse geführt, welche nach Auflösung des Klosters Remse im Jahr 1533 entstand und seit 1543 den Herren von Schönburg unter wettinischer Oberhoheit gehörte. In Breitenbach befand sich die herrschaftliche Schäferei und ein Vorwerk. Im Rahmen der administrativen Neugliederung des Königreichs Sachsens wurde Breitenbach als Teil der schönburgischen Lehnsherrschaft Remse im Jahr 1835 der Kreisdirektion Zwickau unterstellt. Die Lehnsherrschaft Remse mit ihren Orten wurde seitdem administrativ durch das königlich-sächsische Amt Zwickau verwaltet.

Ab 1856 gehörte Breitenbach zum Gerichtsamt Remse und ab 1875 zunächst zur Amtshauptmannschaft Zwickau. Nachdem auf dem Gebiet der Rezessherrschaften Schönburg im Jahr 1878 eine Verwaltungsreform durchgeführt wurde, kam Breitenbach mit dem gesamten ehemaligen Gerichtsamtsbezirk Remse im Jahr 1880 zur neu gegründeten sächsischen Amtshauptmannschaft Glauchau.

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